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Werner Scholz / Maler (1898-1982)

  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Werner Scholz (Maler, Expressionismus): London Circus I (groß)
  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Werner Scholz (Maler, Expressionismus): London Circus II (groß)
  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Werner Scholz (Maler, Expressionismus): London Circus III (groß)
  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Werner Scholz (Maler, Expressionismus): Betende Frauen in Villanders (groß)
  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Werner Scholz (Maler, Expressionismus): Hochosterwitz (groß)

Biografie

1898 - Werner Scholz wird am 23. Oktober in Berlin geboren.

1916 - Beginn des Studiums der Malerei an der Berliner Hochschule der Bildenden Künste.

1917-18 - Kriegsdienst während des 1. Weltkriegs. Am 23. Oktober 1917 wird Scholz bei Chemin des Dames schwer verletzt und verliert seinen linken Unterarm.

1919-20 - Fortsetzung seines Studiums an der Berliner Hochschule der Bildenden Künste.

1920 - Beginn seiner Arbeit als freischaffender Maler. Sein Interesse gilt vor allem den Brücke-Malern und Emil Nolde.

1925 - Erste Einzelausstellung in der Berliner Galerie von Ferdinand Ostertag.

1930 - Die Nationalgalerie in Berlin und das Wallraf-Richartz Museum in Köln erwerben Bilder von Werner Scholz, darunter das heute verschollene Triptychon "Das tote Kind".

1932-36 - Werner Scholz' Bilder werden in vielen Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt, z.B. in der Galerie von der Heyde in Berlin, dem Bauhaus Dessau und dem Folkwang-Museum in Essen. Die letzte öffentliche Ausstellung findet im Märkischen Museum Witten statt.

1937 - Werner Scholz erhält Ausstellungsverbot. Zwei seiner Bilder ("Das tote Kind" und "Stillleben mit Amaryllis") werden in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. Im gleichen Jahr emigriert sein Förderer Curt Valentin nach New York.

1939 - Werner Scholz übersiedelt mit seiner Frau nach Alpbach in Tirol.

1944 - Das Atelier von Werner Scholz wird bei einem Bombenangriff zerstört und viele seiner Bilder vernichtet.

nach 1945 - Werner Scholz' Arbeiten werden mit vielen Einzelausstellungen gewürdigt, darunter im Frankfurter Kunstkabinett von Hanna Bekker vom Rath, im Märkischen Museum Witten oder in der Galerie Günther Franke in Berlin. Scholz' Arbeiten werden auch in Amerika gezeigt, z.B. im Santa Barbara Museum of Art oder dem M. H. De Young Memorial Museum in San Francisco.

1954/55 - Im Auftrag von Krupp malt Werner Scholz das "Stahl-Triptychon" und weitere Bilder der Industriewelt des Ruhrgebiets. Im gleichen Jahr finden Ausstellungen im Museum Folkwang in Essen und bei Bayer in Leverkusen statt.

1957 - Das Karl-Ernst-Osthaus Museum in Hagen zeigt Werner Scholz' Bilder in einer Einzelausstellung.

1958 - Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt Werke von Werner Scholz in einer Einzel-ausstellung.

1968 - Der Philosoph Hans-Georg Gadamer verfasst seine Monographie über Werner Scholz.

1970 - Große Ausstellung im Musée des Beaux-Arts in Lyon.

1982 - Werner Scholz stirbt am 5. September 1982 in Alpbach in Tirol.