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Heinrich Nauen / Maler (1880-1940)

  • In unserer Galerie zum Verkauf angebotenes Bild von Heinrich Nauen (Maler, Expressionismus): Mohnblumen (groß)

Biografie

1880 - Franz Heinrich Nauen wir am 1. Juni als Sohn von Heinrich Franz und Adelgunde Louise Nauen in Krefeld geboren.

1896 - Beginn einer Lehre bei dem Kirchen- und Dekorationsmaler Wilhelm Pastern.

1897 - Heinrich Nauen wird in die Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen und lernt als Schüler von Heinrich Lauenstein und Peter Janssen.

1899 - Nauen verlässt die Kunstakademie und wechselt, nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz und im Schwarzwald, an die renommierte private Malschule Heinrich Knirr.

1900 - Es folgt der Wechsel an die Kunstschule Stuttgart zu Graf Leopold von Kalckreuth.

1902 - Erste Ausstellungsbeteiligung in Düsseldorf.

1903 - Heinrich Nauen stellt erste Arbeiten bei der Berliner Sezession aus, im darauffolgenden Jahr auch bei der "Großen Kunstausstellung Dresden".

1905 - Am 28. März heiratet Nauen die Künstlerin Marie von Malachowski in Dresden. Das junge Paar reist anschließend für einige Monate nach Paris, wo beide an der Académie Julian studieren.

1906 - Heinrich Nauen zieht nach Berlin wo er Mitglied im Deutschen Künstlerbund wird und im Sommer an dessen Ausstellung in Weimar teilnimmt. Im Zuge einer Ausstellung der Berliner Sezession entwickelt sich eine Freundschaft mit Emil Nolde.

1907 - Nauen wird offiziell Mitglied der Berliner Sezession, die Nationalgalerie erwirbt zudem ein Aquarell des Künstlers. Ende des Jahres zeigt das Museum Folkwang Werke Heinrich Nauens.

1908 - Bei regelmäßigen Besuchen in Krefeld freundet sich Nauen mit Heinrich Campendonk an, den er fortan fördert.

1909 - Beginn der Freundschaft mit Max Beckmann.

1910 - Ein großformatiges Erntebild Heinrich Nauens wird im Oktober im Salon des Indépendants ausgestellt.

1911 - Nauen tritt aus der Berliner Sezession aus. Im gleichen Jahr verlässt er Berlin und zieht mit seiner Familie nach Brüggen an den Niederrhein. Er verkauft in der Folge Werke an Edwin Suermondt und Julius Talbot Keller und nimmt an der ersten Ausstellung der Kölner Sezession teil.

1912 - Nauen ist mit sechs Bildern bei der Kölner Sonderbund-Ausstellung vertreten.

1913 - Der Kunsthändler Alfred Flechtheim nimmt Heinrich Nauen unter Vertrag und zeigt ein Jahr später die erste umfassende Einzelausstellung. Im gleichen Jahr nimmt Nauen an der von August Macke initiierten Ausstellung Rheinische Expressionisten teil.

1916 - Nauen wird zum Wehrdienst einberufen und ist als Kanonier auch an der Schlacht um Verdun beteiligt.

1918 - Nach Kriegsende übernimmt Wolfgang Gurlitt die Rolle als Heinrich Nauens Kunsthändler. Ein Jahr später nimmt auch Alfred Flechtheim die zu Kriegsbeginn gekündigten Geschäftsbeziehung wieder auf.

1936 - Heinrich Nauen ist und Gründungs- und Vorstandsmitglied der neu gegründeten Künstlervereinigung Das Junge Rheinland.

1921 - Nauen, der zur Zeit an einem Gemälde-zyklus für den Erfurter Kunstsammler Alfred Hess arbeitet, wir außerplanmäßiger Professor für Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie. Aus Interessenskonflikten tritt er kurz darauf aus dem Künstlerbund Das Junge Rheinland.

1926 - Nach zwei Jahren Vorarbeit erscheint die erste Monographie Nauens, geschrieben von Max Creutz.

1931 - Heinrich Nauen ist ab 1. Oktober planmäßiger Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er verlässt Brüggen und zieht nach Neuss.

1933 - Nauens enger Freund und Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie, Walter Kaesbach, wird von den Nationalsozialisten abgesetzt. Auch Nauen steht in seiner Lehrtätigkeit fortan unter strenger Beobachtung.

1937 - Mehrere Arbeiten Heinrich Nauens werden in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. Im gleichen Jahr wird ihm die Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Kunstakademie entzogen. Offiziell wird er jedoch erst 1939 in den Ruhestand versetzt.

1940 - Am 26. November erliegt Heinrich Nauen einem Krebsleiden und stirbt in Kalkar, wo er die letzten drei Jahren seines Lebens verbrachte. Seinen Grabstein entwirft Ewald Mataré, die Ausführung desselbigen übernimmt dessen Schüler Joseph Beuys.